top of page

Vom TV-Klappstuhl zum Trauerredner

  • Autorenbild: Till Quitmann
    Till Quitmann
  • 15. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Aufbauend auf meiner langjährigen Erfahrung vor der Kamera für das TV-Format „Klappstuhl on Tour“ mit über 500 Interviews mit Schauspielern, Musikern, Künstlern, Politikern und Sportlern habe ich mich von Experten zum Trauerredner ausbilden lassen. Seit Januar 2026 gebe ich Verstorbenen auf Trauerfeiern eine Stimme und Angehörigen Halt in einer der schwersten Phasen ihres Lebens.


Durch meine Arbeit in Hörfunk und Fernsehen mit mehr als 1.000 TV-Beiträgen habe ich gelernt, mich schnell auf neue Situationen, unterschiedliche Menschen und Familienkonstellationen einzustellen. Dadurch gelingt es mir, den Kern einer Lebens- und Trauergeschichte rasch zu erfassen.


Auch als WDR-Reporter hatte ich diesbezüglich besondere Einsätze: prägend waren die Begleitung der Krebspatientin Lisa Werner bis zu ihrem Tod, meine Reportagen aus dem Ahrtal nach der Flutkatastrophe für RTL sowie Interviews für die SAT.1-Sendung NOTRUF, in denen Notärzte und Rettungskräfte von ihren bewegenden Einsätzen berichteten.


Ich bin überzeugt, dass Trauerfeiern trotz aller Tragik würdevoll, authentisch und persönlich sein sollten. In Bergisch Gladbach, Köln, Leverkusen und Niederaußem habe ich bereits Trauerreden gehalten. Das positive und wertschätzende Feedback ermutigt mich sehr. Rückmeldungen wie: „Sie haben meine Mutter genau so beschrieben, wie sie war!“ sind berührend.


Im April 2026 konnte ich zudem meine TV-Klappstühle wieder auspacken und führe für MEGAfoN News and Facts Interviews zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. MEGAfoN setzt sich mit faktenbasierten Informationen, DPA-Inhalten und Faktenchecks für unsere Demokratie, Meinungsfreiheit und eine konstruktive Debattenkultur ein.


Trauerreden, Klappstuhl-Interviews, Moderationen und Pressearbeit – unterschiedliche Aufgaben, die eines verbindet: Menschen und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt.



Kommentare


bottom of page